Nach einem Erstgespräch und einer Anfangsphase von zwei bis vier Sitzungen wird das Setting individuell festgelegt.
Die analytische Psychotherapie basiert auf den Erkenntnissen der Psychoanalyse, die von Sigmund Freud begründet wurde. Sie geht davon aus, dass aktuelle seelische Belastungen oft mit unbewussten inneren Konflikten, frühen Beziehungserfahrungen und wiederkehrenden inneren Mustern zusammenhängen.
In der Therapie entsteht ein geschützter Raum, in dem Sie Ihre Gedanken, Gefühle und Erfahrungen frei erkunden können. Gemeinsam werden innere Zusammenhänge verständlicher, sodass sich neue Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen.
Ziel der klassischen Psychoanalyse ist es, nachhaltige Veränderungen und persönliche Wachstumsprozesse zu ermöglichen. Die Behandlung erfolgt in der Regel mehrmals pro Woche, im Liegen, und erfordert die Bereitschaft, sich mit der eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen. So können aktuelle Probleme und innere Konflikte besser verstanden und schrittweise bewältigt werden. Die höhere Frequenz und längere Dauer der Therapie dienen dabei sowohl den therapeutischen Zielen als auch der Arbeit an Widerständen, die im Verlauf der Behandlung sichtbar werden.
Im gemeinsamen analytischen Prozess können unbewusste Konflikte, innere Muster und prägende Beziehungserfahrungen allmählich sichtbar und verstehbar werden. Dadurch entsteht die Möglichkeit, sich selbst auf einer tieferen Ebene zu begegnen, innere Zusammenhänge zu erkennen und neue seelische Beweglichkeit zu entwickeln.